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Praktikum in Sprachschule in Bugibba


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Verfasst am: 30. 04. 2018 [22:07]
Eileen
Dabei seit: 23.04.2018
Beiträge: 1
Hintergrundinformationen:
Da ich mich im 2-Fächer-Bachelor mit den Fächern Englisch und Materielle Kultur: Textil befinde und das Ziel habe Lehrerin zu werden, ist ein dreimonatiger Auslandsaufenthalt in einem Land, welches Englisch als Amtssprache führt, verpflichtend. Dabei ist mir freigestellt, ob ich diesen Aufenthalt in Form eines Auslandssemesters an einer Universität im Ausland absolviere oder ein Praktikum mit sinnvollem Bezug zu meinem Studiengang mache. Malta ist meiner Meinung nach ein Land, welches einem nicht direkt in den Sinn kommt. Ich habe mich jedoch relativ schnell auf dieses Land festgelegt, da es aufgrund der eher geringen Entfernung und den klimatischen Verhältnissen besonders attraktiv schien.

Planung:
Mit der Planung bin ich etwa 9 Monate vor dem geplanten Praktikumszeitraum begonnen. Nachdem ich mich auf das Land festgelegt hatte und wusste, dass ich gerne in einer schulischen Einrichtung Erfahrungen sammeln möchte, habe ich im Internet mit der Stichwortsuche nach Praktika im Zielland relativ schnell eine geeignete und ansprechende Sprachschule gefunden, welche bereits auf der Homepage explizit Praktika angeboten hat. Daher habe ich ganz informell per Mail nachgefragt ob in dem gewünschten Zeitraum die Möglichkeit für ein Praktikum besteht und welche Unterlagen von mir benötigt werden. Daraufhin konnte ich einen kurzen Sprachtest absolvieren und habe meinen Lebenslauf sowie eine Zustimmung meiner Universität eingereicht und erhielt im Anschluss einen Praktikumsvertrag.
Im Anschluss daran habe ich damit begonnen mir eine Unterkunft für die drei Monate zu suchen. Dabei habe ich mich in verschiedenen Facebookgruppen angemeldet und letztendlich über AirBnB eine Wohnung gefunden. Es war mir dabei wichtig besonders nah an meiner zukünftigen Arbeitsstelle zu wohnen und ein zusätzliches Zimmer für Gäste zu haben. Für die Monate April bis Juli musste ich nun ca. 700 Euro pro Monat bezahlen, was es mir aber durchaus wert ist. Die Wohnung hat drei Zimmer und zwei Badezimmer, eine Terrasse, einen Balkon und ansonsten alles was das Herz begehrt. Natürlich sind die maltesischen Verhältnisse ganz anders als die deutschen, dennoch ist der Standard für den Preis eher gehoben.

Umgebung:
Malta ist eine eher kleine Insel, sodass man innerhalb eines kurzen Zeitraumes viel vom Land erkunden kann. Aufgrund meiner Arbeitszeiten bleibt mir hierfür leider nur das Wochenende. Die Busverbindungen sind meist im Vergleich zu ländlichen Regionen Deutschland sehr gut, auch wenn das Busfahren auf Malta so einige Tücken hat. Es ist z.B. eher ungewöhnlich bar das Ticket beim Busfahrer zu kaufen und die ersten Male bin ich deswegen sehr böse angeschaut worden (gerade wenn man es nicht passend hat und versucht das 1,50 Euro Ticket mit einem 5-Euro-Schein zu bezahlen). Außerdem halten die Busse nur an, wenn man sie heranwinkt und wenn noch großzügig Platz vorhanden ist. Sollten schon einige Leute stehen kommt es oft vor, dass der Bus an einem vorbeifährt und man ignoriert wird. Ich könnte mir hier vorstellen, dass dies in den Sommermonaten noch andere Ausmaße annimmt und man des Öfteren laufen muss. Trotzdem ist Busfahren die einfachste und günstigste Möglichkeit von A nach B zu kommen. Ich habe mir direkt eine personalisierte Fahrkarte beantragt, welche ich beim Einstieg an einem Gerät scannen muss und mir so bei jeder Fahre 0,75 Euro abgebucht werden.
Im Sommer ist Malta natürlich ideal für Ausflüge zum Strand. Bisher konnte ich Golden Bay mehrere Male besuchen, Paradise Bay steht als nächstes auf dem Plan. Außerdem kann ich die Hauptstadt Valletta, Mdina und Rabat und allgemein St. Pauls Bay sehr empfehlen.

Praktikumserfahrungen:
Ich arbeite in meinem Praktikum Vollzeit in einer Sprachschule. Zusammen mit anderen Praktikanten aus sehr vielen verschiedenen Ländern sind wir für administrative Aufgaben, sowie Unterrichtsplanungen und Exkursionsbetreuungen zuständig. Je nachdem in welcher Abteilung man sitzt hat man so einen Einblick in die Unterrichtsvorbereitungen und die schulische Organisation oder auch die Marketingaufgaben (z.B. Facebook). Die Kolleginnen und Kollegen sind allesamt sehr nett und hilfsbereit und die Sprachbarriere konnte schnell von mir überwunden werden. Je öfter man Situationen ausgesetzt ist, in denen einem das Vokabular fehlt, desto besser gelingt es einem, diese zu meistern.



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Letzte Änderung: 29.06.2015